PK / CNC SIMULATOR
Vom CNC-Code
zum sichtbaren Ergebnis.
Diese Anleitung zeigt eine echte Bearbeitungsfolge aus dem Simulator. Jede Aufnahme zeigt einen anderen Arbeitsschritt – von der Maschinenauswahl bis zum sichtbar getrennten Werkstück.
Maschine und Aufspannung prüfen.
Nach der Maschinenauswahl zeigt der Simulator nicht nur ein loses Werkstück, sondern den Arbeitsraum mit Auflagen, mehreren Bauteilen und der tatsächlichen Lage der Bearbeitung.
- Im Feld „Maschine“ das passende Profil wählen.
- Aufspannlage und Werkstückabmessungen kontrollieren.
- Prüfen, ob alle Bauteile innerhalb des Arbeitsbereichs liegen.
Die Simulation hilft bei der Sichtkontrolle. Reale Spannmittel, Werkzeuglängen und Sicherheitsabstände müssen trotzdem an der Maschine bestätigt werden.
Programm starten – erste Nut erkennen.
Nach dem Start bewegt sich das Werkzeug zur ersten Bearbeitungsposition. Im Werkstück wird der Materialabtrag sofort als sichtbare Spur dargestellt.
- Programm und Materialdarstellung auswählen.
- Mit der roten Wiedergabetaste starten.
- Werkzeugposition und hervorgehobene CNC-Zeile vergleichen.
- Bei einer unerwarteten Bewegung pausieren und die Zeile prüfen.
Fräsverlauf und Fortschritt verfolgen.
Mit fortschreitender Simulation wird aus der ersten Spur eine geschlossene Kontur. So lässt sich unmittelbar erkennen, wo Material stehen bleibt und wo es entfernt wird.
- Mit „Tempo“ die Wiedergabegeschwindigkeit anpassen.
- Über die Fortschrittsleiste zu einer Bearbeitungsstelle springen.
- Für die reine Bewegungsprüfung „Nur Fräsbahnen“ aktivieren.
- Für die Ergebnisprüfung wieder zur vollständigen Materialansicht wechseln.
Die sichtbare Nut entspricht dem simulierten Fräsverlauf. Gleichzeitig bleibt rechts die dazugehörige CNC-Zeile markiert.
Materialabtrag aus der Nähe prüfen.
Die Werkzeugnah-Ansicht macht kleine Restbereiche und den schrittweisen Materialabtrag besser sichtbar. In dieser Aufnahme ist die bearbeitete Fläche deutlich von der ursprünglichen Rohteiloberfläche zu unterscheiden.
- Ansicht „Werkzeugnah“ wählen und an die Bearbeitung heranzoomen.
- Auf unerwartete Stufen, Reststege oder zu tiefe Eingriffe achten.
- Werkzeugform und aktuelle Programmzeile gemeinsam kontrollieren.
- Hinweise zu angenäherten Werkzeugen oder Saugerpositionen beachten.
Fertiges Teil und Restmaterial beurteilen.
Am Ende ist die gefräste Außenkontur klar erkennbar: Das Bauteil ist vom umgebenden Restmaterial getrennt. Die Statuszeile nennt zusätzlich Materialabtrag, Auflösung und gelöste Restteile.
- Kontrollieren, ob Innen- und Außenkonturen vollständig bearbeitet sind.
- Gelöste Restteile und verbleibende Stege bewusst prüfen.
- Berechneten Materialabtrag und verwendete Auflösung beachten.
- Die Simulation niemals als Maschinenfreigabe oder sicheren Probelauf verstehen.